Am 13. November steht das Sozialticket im Kreistag zur Abstimmung. Wir und die Grünen haben dazu Anträge eingereicht, die bei geringen Unterschieden die Einführung dieses Tickets zum Ziel haben. Das Sozialticket ist natürlich auch im Kreis keine ganz neue Idee, sondern gärt schon seit einiger Zeit. Wir nehmen die jetzt anstehende Abstimmung zum Anlass und blicken auf unsere bisherigen Aktivitäten zurück.
Wir freuen uns sehr, dass unsere langjährige Kreisrätin Ellen Brinkmann gestern mit der höchsten Auszeichnung unserer Partei, der Willy-Brandt-Medaille, für ihr beispielloses soziales Engagement über viele Jahrzehnte hinweg geehrte wurde. Gernot Erler hielt die Laudatio und führte beinahe schon penibel die Verdienste Ellens auf. Trotzdem hatten alle anderen Gratulanten vom Bürgermeister bis zum Pfarrer bis zum Vorsitzenden der AWO noch dieses und jenes zu ergänzen.
Die beste Zusammenfassung vielleicht: Dieses Engagement hätte auch für zehn Leben gereicht und dann wäre es noch viel.
Das Rebhüsle auf dem Ehrenkirchener Kreisel soll die Verbundenheit der Gemeinde mit dem Weinbau symbolisieren. Aufgrund einer Landesverordnung will das Landratsamt es nun abreißen lassen, da von solchen Kreisel-Bebauungen eine Unfallgefahr ausgehen kann. Eine derartig bürokratische Herangehensweise erbost die Bürger Ehrenkirchens sehr, zumal es in den vielen Jahren des Bestehens noch keinen einzigen Unfall gab, der auf das Rebhüsle zurückzuführen war.
Ein Beitrag zur Situation unserer Partei von unserem kommissarischen stellvertretenden Vorsitzenden und Mitgliederbeauftragten Henry Kesper.
Die Hoffnung unserer Partei auf einen großartigen Wahlsieg mithilfe des Genossen Schulz hat sich nicht erfüllt sondern im Gegenteil, mit 20,5 %. der Stimmen der Wähler für die SPD hat die Partei das schlechteste Wahlergebnis seit Gründung der BRD erhalten.
Nun hat abermals die Suche nach den Ursachen des Debakels begonnen. Viel ist die Rede von einer Neufindung, einer neuen Ausrichtung, von neuen Inhalten, von neuen Strategien.
Der Kreisvorstand nutzte die Sitzung in Kirchzarten, um sich im Vorfeld zunächst einmal die älteste Flüchtlingsunterkunft im Landkreis anzuschauen und anschließend mit Mitgliedern der verschiedenen Helferkreise im Dreisamtal zu sprechen.